Grauzone Nr. 24
Inhalt:
- Von einem aufgeweichten Neubau und dem Gefängnis in Hohenschönhausen
- The Beach
- Sicher, auch im Wald
- Rentnerinnen auf den Boden legen
- Der Angler und das Glück am Sonntag
- Das H'hausen in den Köpfen. Ein Interview mit der Band Woyzeck
- Im Leben ohne Sozialhilfeempfängerragout
- Nachtbushumor
- Die MZ-Story Teil 6
- Die Straße
- Seventies Rock
Editorial:
Better safe than sorry! Allein einer Reihe gestalterischer Imperfektionen habe ich es wohl zu verdanken, nicht unerkannt meinen Dienst an der Grauzone zu vollziehen. Als eine Art Urlaubsvertretung für unseren Layouter-Gott Karsten übe ich mich in Demut und Geduld meinem Rechner gegenüber und versuche die Ursache der zum guten Teil gehörend scheinenden Beschwerden eines jeden Redakteurs nachzuvollziehen. Gründe für den Wechsel werden als Redaktionsinterna gehandelt und sollen nicht unnötig Zunder dem ohnehin nicht gerade leise-vor-sich-hinköchelnden Gerüchtetopf geben. Allein soviel: dem drohenden Zerfall dieses Magazins suche ich also an dieser Stelle entgegenzuwirken und vielleicht lässt sich ja hiermit eine neue Bewegung initiieren, die einen Wahl des Chefredakteurs im Rotationsprinzip zum Inhalt hat. Schwer ist es nicht, auch wenn ich mich selber wahrscheinlich nicht davor bewahren kann, dieses in großer Runde zu behaupten, aber schwer ist es, seinem inneren Schweinehund in den Po zu pieken, aber da kommt mir das Ideal des deutschen Ingenieurs zu passe: Breitbandwissen! Auch wenn man glaubt, daß es im Leben völlig unnütz ist, einmal ein Magazin zusammengestellt zu haben, kann mir doch keiner mit 100% iger Sicherheit sagen, daß man nicht doch einmal auf dieses Wissen zurückgreifen muß. Deshalb bind ich mir einen Gürtel um und greif mir noch ein paar Hosenträger, denn man kann ja nie wissen.
Banscher