Kategorien
Allgemein

So. 28.02. – 19Uhr – Infoveranstaltung – Religionskritik als Zugang zum „Islamischen Staat“

3

Verbreitet sind nutzlose Diskussionen über einen guten oder bösen Islam. Einen gesellschaftsanalytischen Anspruch erheben sie nicht. Unberücksichtigt bleibt dabei, dass über die Religion nur gesellschaftliche Auseinandersetzungen und bestimmte Interessen ausgedrückt werden. Diese Auseinandersetzungen und Ideologien gründen auf der materiellen Basis der jeweiligen Gesellschaft. In der Regel: Welche politischen, sozialen und ökonomischen Ansprüche und Institutionen wie geregelt werden sollen.

Anhand der Religionskritik wird Attila Steinberger einen Zugang zum Verständnis des Islamischen Staates vorstellen.

Organisiert vom wb13 und der Gruppe North-East Antifascists [NEA]

Kategorien
Allgemein

20.4. Infoveranstaltung fällt aus

Die für heute geplante Infoveranstaltung zum Hambacher Forst fällt leider aus. Wir versuchen sie an einem anderen Datum nachzuholen.

Checkt solange mal deren Seite mit vielen Infos zum Thema: hambacherforst.blogsport.de

Bleibt sonnig, Punx!

Kategorien
Allgemein

23.03. – 19Uhr – Vortrag: Grauzone – Rechte Lebenswelten im Punk, Oi und Deutschrock

grauzone-wb-13Immerhin: “Gegen Nazis” sind viele, die sich in Subkulturen oder in der Populärkultur bewegen – Frei.wild-Fans auf der Fußball-Fanmeile oder auch OI-AnhängerInnen, die die Politik sowieso ablehnen. Doch jenseits der White-Power-Rockmusik etablieren sich rechte Lebenswelten, für die die Kategorie “Nazis” genauso wenig zutrifft wie das Label “unpolitisch”. Sie sind irgendwo dazwischen, in der Grauzone.

Diese Grauzone reicht weit hinein in “alternative” Szenen und bedeutet einen zunehmenden Raumverlust für linke, emanzipatorische Ideen. Die Veranstaltung wird den folgenden Fragen nachgehen: Wo beginnt die Grauzone, wo hört sie auf? Wieso erlebt sie heute Dynamik? Und was sind eigentliche “rechte Lebenswelten”?Entsprechende Strömungen in Punk und OI sind ebenso Thema wie die Popkultur von Böhse Onkelz und Frei.wild. Zum Einen wird anhand von Beispielen aufgezeigt, wie eng manch „unpolitische“ KünstlerInnen aus der Grauzone mit extrem rechten Milieus verwoben sind. Zum Anderen gibt es unappetitliche Einblicke in reaktionäre Männerwelten, spießbürgerliche Rebellionsfantasien und in Wertebilder, die auf Ballermann-Partys und in Bildungszeitungs-Leserbriefen wahrlich besser aufgehoben wären als in links codierten Szenen.

Der Referent ist Mitarbeiter des Antifaschistien Pressearchiv- und Bildungszentrum e.V. (apabiz).