Anlässlich unseres 30-jährigen Bestehens (hört, hört) feiern wir den Ort, der seit drei Jahrzehnten für DIY-Kultur, linke Freiräume und Ostberliner Punk-Hartnäckigkeit steht. Feier mit!
Feiert mit uns das Debut von „Gebrechen“, welche sich, unterstützt von „ZeckNäcks“ und „Lagerkoller“, heute das erste Mal der Öffentlichkeit präsentieren.
Erste Male sind doch immer etwas ganz besonders magisches!
Im Rahmen der „Lichtenberger Aktionswochen gegen Antisemitismus“ zeigen wir am 24. Oktober 2022 ab 19 Uhr den zweiten Teil der Doku-Reihe „Eine Geschichte des Antisemitismus“.
Der zweite Teil „Ablehnung 1144-1791“ reicht von der ersten sogenannten „Judennase“ in der christlichen Malerei bis zur Vertreibung der Juden aus den großen Königreichen Europas, vom Stereotyp des „reichen Wucherers“ bis zum „Antijudaismus ohne Juden“: In fünf Jahrhunderten erreicht die schleichende Entmenschlichung der Juden auf drei Kontinenten eine neue Dimension.
vom 7. bis zum 20.Oktober, jeweils Do., Fr., So. von 17-20Uhr
Endlich; nach über einem Jahr Lockdown-Zwangspause macht der WB13 wieder auf. Und wir kommen wieder mit einem Knaller. Für zwei Wochen ist die Wanderausstellung „150 Jahre Pariser Kommune“ bei uns zu Gast. Und wir beginnen direkt am 7.10. ab 19h mit der Großen Ausstellungseröffnung „Kommune meets Plattenbau“. Kommt vorbei, habt Spaß bei der Ausstellung und freut euch, dass der WB13 wieder am Start ist.
Die weiteren Termine sind dann der 8.10., 10.10, 14.10. und der 17.10. – jeweils von 17-21Uhr. Am 15.10. bleibt die Ausstellung geschlossen, weil in Ostberlin Freiräume zu verteidigen sind.
„In Erwägung unserer Schwäche machtet ihr Gesetze, die uns knechten soll’n Die Gesetze seien künftig nicht beachtet, in Erwägung, daß wir nicht mehr Knecht sein woll’n.“ (B.Brecht „Resolution der Kommunarden“)
***Die Ausstellung ist eine 3G-Veranstaltung und es gilt eine Maskenpflicht in unseren Räumlichkeiten (aber wir haben auch einen Garten)***
Auch in diesem Jahr wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um ein super fettes Line-Up für das „Open Air For Open Minds“ zusammenzustellen. Dazu noch krasse Polit-Workshops, Clown*innen, Kinderspace (mit Hüpfburg), HipHop-Cypher, Grafitti-Style-Battle und und und
Anfang Februar 2017 waren wir für einige Zeit in Moldawien, Transnistrien und der Autonomieregion Gagausien unterwegs. Die gesamte Region ist räumlich und sprachlich sehr zerklüftet und seit den 90er Jahren von steigender geopolitischer Bedeutung für Russland und die NATO/EU. Außerdem wird oft vergessen, dass Moldawien ökonomisch gesehen eines der ärmsten Länder Europas ist. Die Situation führt dazu, dass seit Jahren viele Bewohner*innen eine Perspektive in der EU suchen, die ihnen jedoch fast immer durch eine rigorose Abschiebepolitik verwehrt wird. Wir wollen unsere Erfahrungen mit euch teilen und politisch einordnen. Auf diese Weise soll gemeinsam ein Einblick in eine Region gewonnen werden, die allzu oft vergessen und übersehen wird.