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Als patriotischer HaschHausener freue ich mich immer wieder über Meldun- gen in der Presse, die die regionale Vormachtstellung und kulturelle Überle- genheit meines Bezirks unterstreichen. Im letzten "Berliner Abendblatt" durfte ich eine Meldung lesen, die bei richtiger Interpretation mein Über- menschen-Herz wahrlich höherschlagen ließ. Für alle, die´s noch nicht wis- sen: wir leben jetzt im ! Lichtenberg, Marzahn und Hellers- dorf wurden mit Hilfe eines "wirtschaftsorientierten Konzepts" endgültig unterworfen und geknebelt. Unter dem Vorwand der Bündelung gemein- samer Interessen ist es gelungen, unser Herrschaftsgebiet auf 900 Hektar auszuweiten, was immerhin ein Fünftel der Berliner Gewerbefläche aus- macht. Der Stadtraum Ost verfügt über 540.000 angriffslustige Menschen, mehr als Dresden oder Leipzig. Er ist der einwohnerstärkste Entwicklungs- raum Berlins und " " ! Und so bemerkt auch Wirtschaftsstadtrat Stawinoga:"Wir kennen unsere Vorzüge, aber kaum jemand ist davon in anderen Teilen der Stadt (...) im Bilde." Leider zieht er daraus die falschen Schlüsse:"Zu den dringend erfor- derlichen Maßnahmen gehört (...) die Herstellung einer (...) überzeugenden Werbebroschüre (...)" So´n Quatsch ! Wir überfallen einfach PrenzlBerg und Friedlhain und bauen neue Plattensiedlungen, dann planieren wir Westberlin, schmeißen den Senat raus und gründen die Diktatur Betonia. Und dann ... ja mensch, dann sind wir der Weltherrschaft quasi zum Greifen nahe...! Stadtraum Ost die größte Neubausiedlung der Bundesrepublik rog